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  • Neuer Vorstand des Ortsverbands

    Neuer Vorstand des Ortsverbands

    Mit einer erfreulichen Nachricht eröffnete Thomas Herdner, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Hirschberg, die Jahreshauptversammlung des Ortsverbands am 3. November 2025. „Wir haben deutlich an Mitgliedern gewonnen“, berichtete er. Seit der letzten Versammlung vor zwei Jahren stieg die Zahl von zwölf auf 25.

    Herdner erinnerte an zentrale Aktivitäten, insbesondere an den Bürgerentscheid zur Ortsrandentlastungsstraße sowie an die Kommunal-, Europa- und Kreistagswahlen. Während die GLH bei der Kommunalwahl die Liste stellte, trugen die Grünen die Verantwortung für die Kreistagswahl, bei der Claudia Schmiedeberg ein Kreistagsmandat errang.

    Zum Gedenken an den verstorbenen Grünen-Politiker Uli Sckerl pflanzte der Ortsverband 2023 eine Linde am Wasserwerk. Auch 2024 und 2025 wurden Bäume zum Tag des Baumes auf dem Kinderspielplatz im Sterzwinkel gepflanzt.

    Bei den Neuwahlen wurde Claudia Schmiedeberg einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Thomas Herdner übernimmt künftig das Amt des Stellvertreters. Markus Weiß, der Beirat war, aber aus Hirschberg weggezogen ist, sei vielmals gedankt für sein Engagement. Alice Hesse wurde als seine Nachfolgerin gewählt.

    Zu Gast war auch die Landtagsabgeordnete Fadime Tuncer. Sie sprach über die Doppelstrukturen der beiden Grünen-Gruppierungen in Hirschberg und warb für einen Zusammenschluss, wie er bereits in Hemsbach und Weinheim erfolgreich umgesetzt wurde.

    Angesichts der anstehenden Bürgerentscheide in den Gemeinden entlang der badischen Bergstraße fand Tuncer, dass die Fragestellung bei den Bürgerentscheiden verwirrend sei. So müsse der Wähler „Nein“ ankreuzen, wenn er beispielsweise für die Errichtung von Windrädern am Weißen Stein sei oder für das Neubaugebiet „Rennäcker“ in Hirschberg. Wer dagegen sei, müsse mit „Ja“ stimmen. „Das sehe ich kritisch“, sagte sie.

    Zudem blickte sie auf den Landtagswahlkampf 2026 voraus: „Wir haben mit der grün-geführten Landesregierung sehr viel erreicht. Im Wahlampf wollen wir wieder das Direktmandat gewinnen.“ verdeutlichte sie die Zielsetzung. Dabei wolle sie einen inhaltlichen und fairen Wahlkampf führen.

    Die Erfolge der Landesregierung konnte Claudia Schmiedeberg in ihrem Bericht aus der Kreistagsarbeit bestätigen. Das Landesverkehrsministerium beispielsweise habe echte Verbesserungen für die Verkehrsplanung eingeführt, die den Verkehr vor allem für Menschen auf dem Rad und zu Fuß angenehmer und sicherer machen. Wichtig sei aber die Umsetzung auf der kommunalen Ebene.

  • Fußverkehrs-Check für sichere Schulwege in Leutershausen

    Seit Mai 2024 sind im Rahmen des vom Land geförderten Fußverkehrs-Checks mit Schwerpunkt auf sicheren Schulwegen zwei Workshops und zwei Begehungen rund um die Martin-Stöhr-Schule in Leutershausen mit Beteiligung von Schulkindern und interessierten Bürgern durchgeführt worden. In der Gemeinderatssitzung wurde nun der Abschlussbericht präsentiert und ein Maßnahmenkatalog vorgestellt. Dabei wurden 15 konkrete Handlungsfelder mit Maßnahmenbeschreibung und zeitlicher Einordnung der Realisierung genannt.

    Es ging um konkrete Querungen von Straßen, z.B. Fenchelstraße, Bahnhofstraße/Hauptstraße, Heddesheimerstraße, um die Anpassung von Ampelschaltungen, z.B. an der Kreuzung von B3 und Heddesheimerstraße, aber auch um rücksichtsloses Verhalten wie vor allem das Gehwegparken und Parken in Kreuzungsbereichen, das vor allem Kindern die Sicht vermindert und damit das Queren von Straßen gefährlich macht. Die Einrichtung von Elternhaltestellen war ein Lösungsvorschlag, um das morgendliche hohe Pkw-Verkehrsaufkommen rund um die Schule zu reduzieren.

    Auch eine zeitweise oder komplette Sperrung der Johann-Sebastian-Bach-Straße im Bereich zwischen Schule und Spielplatz, wie sie von vielen Eltern verständlicherweise gewünscht wird, wurde von den Experten der Planersocietät Karlsruhe empfohlen. Zudem waren die Begrünung und die Schaffung von Sitzgelegenheiten zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität Thema. Die Ergebnisse werden hoffentlich auch in das kommende Mobilitätskonzept der Gemeinde einfließen.

    Die Hirschberger Grünen sehen diese Empfehlungen als sehr hilfreichen Anstoß an. Ähnliche Maßnahmen haben wir bereits über die Jahre vorgeschlagen, etwa die Ausweisung der Johann-Sebastian-Bach-Straße als Spielstraße und bessere Querungsmöglichkeiten der Heddesheimerstraße. Auch eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität haben wir immer wieder angeregt. Wir hoffen, dass die Empfehlungen der Experten und die Wünsche der Teilnehmer des Fußverkehrs-Checks nun tatsächlich zeitnah umgesetzt werden, statt auf der langen Bank zu enden.

    Nicht vergessen werden sollte auch Großsachsen. Aus praktischen Gründen hat sich der Fußverkehrs-Check dieses Mal auf Leutershausen konzentriert, doch es wurde schon mehrfach der Wunsch geäußert, eine solche Analyse auch in Großsachsen durchzuführen. Der Bürgermeister unterstützt diese Idee – wir auch.

  • Generationencafé im Café am Turm

    Generationencafé im Café am Turm

    Es ist inzwischen eine schöne Tradition, dass die Hirschberger Grünen im Café im Seniorenzentrum am Turm einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und einem kurzen Vortrag gestalten. Unser früherer Landtagsabgeordneter Uli Sckerl war schon da, unsere Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin Franziska Brantner, und natürlich unsere Landtagsabgeordnete Fadime Tuncer, dazu verschiedene Gäste wichtiger gesellschaftlicher Institutionen: Das Rote Kreuz stellte den Rettungsdienst vor, Dr. Andreas Marg vom Runden Tisch Demenz in Weinheim berichtete rund um das Thema Demenz.  

    Dieses Jahr, am 2. Februar 2025, klärte Dr. Claudia Helmes, Ärztin für Innere Medizin und Diabetologie, über die Zuckerkrankheit auf. Wie entsteht sie, wer ist betroffen, und was kann man dagegen tun? Das Publikum war sehr interessiert. Einige Gäste waren eigens wegen des Vortrags gekommen und stellten viele Fragen, welche die Referentin umfassend beantwortete.

    Dazu gab es selbstgebackene Kuchen und Torten der Hirschberger Grünen. Neben dem Vortrag war auch genug Zeit für Gespräche an den langen Tischen des Kaffees. So kamen auch Menschen in Kontakt, die sich im Alltag nicht so oft treffen. Die Grünen Gemeinderatsmitglieder konnten die Anregungen der Hirschberger Bürgerinnen und Bürger aufnehmen.